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08.04.2020

Zuschuss EKS/HzE gem. LFP 2.3.2.2.

Hier richtet sich die Förderung nicht an die 'Freizeit als Ganzes' sondern an die einzelnen Teilnehmenden, die sich den Teilnahmebeitrag nicht leisten können. Dies sind z.B. Teilnehmende, deren ErziehungsberechtigteArbeitslosengeld II oder Wohngeld erhalten. Und auch Kinder und Jugendliche, die woanders als in ihrer Familie untergebracht und betreut werden (HIlfen zur Erziehung - HzE). Aber auch viele Familien mit einem geringen Einkommen können zuschussberechtigt sein. Deshalb sollte den Familien schon in der Ausschreibung oder bei Info-Abenden Mut gemacht werden, sich berechnen zu lassen, ob die Teilnahme ihres Kindes entsprechend zuschussberechtigt ist.

Die Eigenbeiträge der Familien / Institutionen (HzE) richtet sich nach der Höhe des Haushaltseinkommens. Die aktuellen Sätze stehen in dem Merkblatt für Freizeiten der Stadt Hamburg.

Um den Anspruch der einzelnen Familien zu prüfen findet eine individuelle Einkommensprüfung statt. Dazu dient das von der Hamburger Behörde stammende Formular zur Prüfung der Zuschussberechtigung. Dieses wird von den Hauptamtlichen / der Freizeitleitung ausgefüllt. Alle Angaben müssen von den Erziehungsberechtigten mit Belegen nachgewiesen werden. Diese Belege (ALG II-Belege, Miet- und Einkommensnachweise, etc.) müssen kopiert und 7 Jahre lang (!) vor Ort sicher aufbewahrt werden. (Datenschutz). An die [EJH] geht nur das Berechnungsformular mit Unterschrift und Stempel der Gemeinde / des Trägers.

Wenn es bei eurer Freizeit mehr als eine Person gibt, die gem. LFP 2.3.2.2 (EKS/HzE) zuschussberechtigt ist, sammelt bitte alle Berechnungsformulare und schickt sie alle zusammen mit dem Antragsformular LFP 2.3.2.2. (EKS/HzE) bis 1 Woche vor Freizeitbeginn an die [EJH]. Bitte keine einzelnen Berechnungsformulare schicken, da sie oft nicht eindeutig zur 'richtigen' Freizeit zuzuordnen sind - immer das Antragsformular mit zufügen und ggf. vermerken, dass es sich um ein Update handelt. 

Nach der Freizeit:

Spätestens 4 Wochen nach Freizeitende sind folgende Unterlagen zusammen an die [EJH] zu schicken:

 

Auszahlung

Falls euer Antrag nicht bewilligt werden kann, bzw. noch Unterlagen fehlen, erfolgt umgehend ein Bescheid durch die [EJH].

Wir versuchen zeitnah auszuzahlen und ihr erhaltet ein Schreiben, in dem die Höhe des Zuschusses bestätigt wird.

Wenn insgesamt mehr Geld beantragt wird, als im Topf der BASFI zur Verfügung steht, kann es sein, dass nicht der volle Zuschussbetrag ausgezahlt werden kann. Wir bemühen uns, darüber bereits bei Prüfung des Antrags entsprechend zu informieren.

In der Praxis ergeben sich immer noch Fragen. Meldet euch einfach im Büro der [EJH] unter 040 / 306 20 13 70 oder per mail.

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