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2022: VerPEACE Dich!

Wir frieden uns an.

Im März haben wir euch gefragt, welches Thema euch in diesem Jahr ganz besonders interessiert, unter den Nägeln brennt und auf der Seele liegt. Ihr habt entschieden, dass sich beim diesjährigen, zentralen Jugendtag am Buß- und Bettag alles um die Beschäftigung mit dem Frieden drehen soll.

Gemeinsam mit vielen jungen Menschen möchten wir uns deshalb am 16. November 2022 ab 9 Uhr auf die Suche nach dem Frieden machen – erst in St. Katharinen in der Hafencity und anschließend im Auswanderermuseum BallinStadt auf der Veddel, in dem euch ein vielfältiger Workshop-Tag zum Thema Frieden erwartet. Den Weg zwischen den beiden unterschiedlichen Orten überbrücken wir bequem mit gemieteten Linienbussen. Enden werden wir wie gewohnt zwischen 15 Uhr und 15:30 Uhr.

Ihr braucht einen Antrag auf Unterrichtsbefreiung für den Jugendtag? Hier findet ihr ihn.

 

2021: Abgetaucht und Aufgetankt

Abgetaucht und Aufgetankt

Jugendtag am Buß- und Bettag, 17. Nov. 2021

Die vergangenen 1 1/2 Jahre waren ganz schön anstrengend: Schule wurde über Nacht digital und Freunde treffen zum Tabu. Freizeiten, auf die man sich das ganze Jahr gefreut hatte, wurden schweren Herzens abgesagt. Regelmäßige Jugendgruppen pausierten und Gottesdienste konnten nicht oder nur eingeschränkt stattfinden. Vieles, das ganz selbstverständlich zum Alltag gehörte, war plötzlich nicht mehr da. Stattdessen waren da eine Menge Sorgen – um sich selbst, um andere und die Zukunft. Und auch wenn mittlerweile zum Glück wieder vieles möglich ist, hat die Zeit davor in vielen Herzen und Köpfen Spuren hinterlassen.
 

Unter dem Motto „Abgetaucht und Aufgetankt“ möchte die [EJH] beim diesjährigen Jugendtag am Buß- und Bettag ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die psychische Gesundheit ebenso wichtig ist, wie die körperliche. Wir wollen zeigen, dass es auch als junger Mensch okay ist, nicht okay zu sein, an sich selbst und der Welt zu zweifeln und mal abtauchen zu müssen. Und wir wollen euch Methoden an die Hand geben, um Stress- und Überlastung vorzubeugen und aufmerksamer für euer eigenes Wohlbefinden und eure individuellen Stärken zu werden.


Zahlreiche Gemeinden in ganz Hamburg laden deshalb am 17. November zu spannenden Workshops ein – informiert euch einfach in eurer Gemeinde vor Ort!


Ihr seid noch auf der Suche nach einem Workshopkonzept oder einer Andachtsvorlage für den diesjährigen Buß- und Bettag? Dann schaut hier.

 

Ein letzter Satz zum Schluss: Wir bieten im Rahmen des Jugendtags am Buß- und Bettag keine Hilfsangebote, die darauf spezialisiert sind, junge Menschen in belastenden Lebenssituationen zu beraten oder therapeutisch zu begleiten. Wenn ihr auf der Suche danach seid, meldet euch z.B. bei der Telefonseelsorge (0800/111 0 111), dem Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer (116 111) oder der Chatberatung der Nordkirche „Schreiben statt Schweigen“ (https://www.schreibenstattschweigen.de/).

 

 

2020: Eyes wide open!

Der Buß- und Bettag bietet die Gelegenheit innezuhalten und zu überlegen, wie es gerade ist: im eigenen Leben und in der Gesellschaft. In diesem Jahr ist das vermutlich besonders wichtig.

Seit März bleibt die Umarmung zur Begrüßung aus, das Lächeln verschwindet hinter Masken. Was aber weiter möglich bleibt: Sich in die Augen gucken. Auch gucken und aufmerksam bleiben, was gerade passiert. Eyes wide open:

Corona lässt uns Dinge hinterfragen, die vorher selbstverständlich schienen. Zum Beispiel, dass wir frei durch Europa reisen können. Anderes wird unverhofft möglich: Planungstreffen via Internet. Politisch wird nach Lösungen gesucht: Aber Subventionen für die Autoindustrie hoffentlich nicht im Ernst!

Auch abseits von Corona sind Dinge ins Bewusstsein geraten, vor denen wir die Augen nicht verschließen dürfen: Black lives matter! Und warum muss es erst Brennen, damit uns klar wird, wie prekär die Situation der Flüchtenden ist!?

Was für ein Jahr! So vieles, über das es nachzudenken gilt!

Wir hätten das gerne mit euch zusammen gemacht. Hätten am liebsten so viele Menschen wie möglich im Bürgerhaus Wilhelmsburg versammelt, um gemeinsam den Jugendtag zu feiern. Das geht in diesem Jahr nicht.

 

Vielleicht gelingt es uns aber trotzdem den Tag irgendwie gemeinsam zu feiern. Wir haben da ein paar Ideen:

  1. Wir haben euch einen Film gedreht (12 min)
  • Der Film gibt euch die Freiheit, ihn am Bußtag selbst oder aber auch zu anderer Gelegenheit zu gucken.
  • Ihr könnt den Film bei einem realen Treffen oder auch digital zusammen gucken.
  • Der Film ruft dazu auf, selbst aktiv zu werden: #Hoffnungszeichen setzen
  • Wenn ihr das macht, dann freuen wir uns über Dokumentation der Ergebnisse - macht einen Mini-Film und schickt ihn bitte an: verwaltung(at)Do not spamejh-online.de
  • Wir laden zu einem Hamburg-weiten Fürbittengebet per Mentimeter ein: www.menti.com (Code: 881719)
  1. Am Bußtag selbst laden wir um 17 Uhr zu einem gemeinsamen Zoom-Meeting ein
  • Ein gemeinsame Stunde, um gemeindeübergreifend zu denken/ spielen/ beten
  • Den Link bekommt ihr auf Anfrage: verwaltung@ejh-online.de

Buß- und Bettag 2020: Thema gesucht!

Corona bietet auch Chancen: 17 Menschen haben sich Zeit genommen, um gemeinsam mögliche Themen für den Jugendtag am Buß- und Bettag zu suchen. Die Wolke aus dem Mentimeter gibt die Stimmung nach längerer Diskussion wieder und im Ergebnis haben wir uns für zwei Arbeitsgruppen entschieden, die jeweils ein Thema vordenken: 

1. Lebens-wert(e)

Welche Werte sind uns wichtig? Grundrechte? Was passiert, wenn man die eben mal aussetzt? Gelten die überhaupt für alle? Also auch außerhalb von Deutschland? Und Europa? Was zählt menschliches Leben? 

2. Zukunft ist jetzt: AndersIstMöglich

Stell dir mal vor... Corona zeigt, wie schnell Veränderung möglich sein kann/ manchmal muss. Welche Visonen haben wir? Für uns? Und für die Welt? Es gibt ja schon Leute, die daran arbeiten: FFF usw. Machen wir es ihnen nach!

 

Wenn du Lust hast an den Themen mitzudenken, dann schreib uns eine Mail. Vielleicht hast du auch ein ganz anderes? Dann her damit!

Welches Thema Bußtagsthema wird, wird auf der [EJH]Rollversammlung abgestimmt.

 

 

Buß- und Bettag 2019: Konflikt euch!

Zahlreiche junge Leute demonstrieren mit bunten Plakaten und Transparenten auf der Straße.

Rund 580 junge Leute gingen gestern Nachmittag in Hamburg für ihre Anliegen auf die Straße. Die Evangelische Jugend Hamburg [EJH] hatte dazu im Rahmen des traditionellen Jugendtages zum Buß- und Bettag aufgerufen.

Der Sprechchor „Wir demonstrieren für Menschen, Vielfalt, Frieden…“ spiegelte zentrale Anliegen wider. Im Vordergrund stand die Sorge um Umwelt und Klima, dazu kamen weitere, wie die Gleichberechtigung der Geschlechter, Fairer Handel oder Tierschutz auf selbstgemalten Plakaten beim Demonstrationszug durch die Mönkebergstraße.

„Die gesellschaftlichen und politischen Anliegen der Kinder und Jugendlichen sollen mehr Beachtung finden“, so die 20jährige Jelena Pohl, die im Vorstand der [EJH] mitarbeitet.

Die Evangelische Jugend Hamburg nutzt den Buß- und Bettag stets zum Neuorientierung durch Innehalten und überlegen, was wichtig ist. Und dann auch umzukehren, zurück auf einen guten Weg „wenn wir einsehen, dass wir auf dem falschen Weg sind, als Einzelne aber auch als Gesellschaft – vielleicht sogar als Menschheit“, wie die Website der [EJH] den Busstag erklärt.

Dass deshalb Protest alleine nicht ausreicht, sondern auch selbst gehandelt werden muss, fanden Konfirmanden aus Alt-Osdorf im Interview am Rande der Veranstaltung. „Ich fahre viel mit dem Fahrrad, das spart CO2 ein“, sagte Mika. So sieht das auch Jonathan, „das ist fürs Klima besser als das Elterntaxi“. „Ich esse nur noch selten Nutella, wegen des Palmöls“, versicherte Johann.

Wie wichtig die Bereitschaft ist, Konflikten nicht aus dem Weg zu gehen, machte der Abschlussgottesdienst in der Petrikirche deutlich. Die Heilung eines Mannes am Sabbat zeigte, so wurde erklärt, wie Jesus bereit war, Regeln und Gesetze zu übergehen, um nicht gegen eigene ethische Grundsätze zu verstoßen. Und Miriam Buthmann sang mit ihrer Band „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt“.

 

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