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Buß- und Bettag 2020: Thema gesucht!

Corona bietet auch Chancen: 17 Menschen haben sich Zeit genommen, um gemeinsam mögliche Themen für den Jugendtag am Buß- und Bettag zu suchen. Die Wolke aus dem Mentimeter gibt die Stimmung nach längerer Diskussion wieder und im Ergebnis haben wir uns für zwei Arbeitsgruppen entschieden, die jeweils ein Thema vordenken: 

1. Lebens-wert(e)

Welche Werte sind uns wichtig? Grundrechte? Was passiert, wenn man die eben mal aussetzt? Gelten die überhaupt für alle? Also auch außerhalb von Deutschland? Und Europa? Was zählt menschliches Leben? 

2. Zukunft ist jetzt: AndersIstMöglich

Stell dir mal vor... Corona zeigt, wie schnell Veränderung möglich sein kann/ manchmal muss. Welche Visonen haben wir? Für uns? Und für die Welt? Es gibt ja schon Leute, die daran arbeiten: FFF usw. Machen wir es ihnen nach!

 

Wenn du Lust hast an den Themen mitzudenken, dann schreib uns eine Mail. Vielleicht hast du auch ein ganz anderes? Dann her damit!

Welches Thema Bußtagsthema wird, wird auf der [EJH]Rollversammlung abgestimmt.

 

 

Buß- und Bettag 2019: Konflikt euch!

Zahlreiche junge Leute demonstrieren mit bunten Plakaten und Transparenten auf der Straße.

Rund 580 junge Leute gingen gestern Nachmittag in Hamburg für ihre Anliegen auf die Straße. Die Evangelische Jugend Hamburg [EJH] hatte dazu im Rahmen des traditionellen Jugendtages zum Buß- und Bettag aufgerufen.

Der Sprechchor „Wir demonstrieren für Menschen, Vielfalt, Frieden…“ spiegelte zentrale Anliegen wider. Im Vordergrund stand die Sorge um Umwelt und Klima, dazu kamen weitere, wie die Gleichberechtigung der Geschlechter, Fairer Handel oder Tierschutz auf selbstgemalten Plakaten beim Demonstrationszug durch die Mönkebergstraße.

„Die gesellschaftlichen und politischen Anliegen der Kinder und Jugendlichen sollen mehr Beachtung finden“, so die 20jährige Jelena Pohl, die im Vorstand der [EJH] mitarbeitet.

Die Evangelische Jugend Hamburg nutzt den Buß- und Bettag stets zum Neuorientierung durch Innehalten und überlegen, was wichtig ist. Und dann auch umzukehren, zurück auf einen guten Weg „wenn wir einsehen, dass wir auf dem falschen Weg sind, als Einzelne aber auch als Gesellschaft – vielleicht sogar als Menschheit“, wie die Website der [EJH] den Busstag erklärt.

Dass deshalb Protest alleine nicht ausreicht, sondern auch selbst gehandelt werden muss, fanden Konfirmanden aus Alt-Osdorf im Interview am Rande der Veranstaltung. „Ich fahre viel mit dem Fahrrad, das spart CO2 ein“, sagte Mika. So sieht das auch Jonathan, „das ist fürs Klima besser als das Elterntaxi“. „Ich esse nur noch selten Nutella, wegen des Palmöls“, versicherte Johann.

Wie wichtig die Bereitschaft ist, Konflikten nicht aus dem Weg zu gehen, machte der Abschlussgottesdienst in der Petrikirche deutlich. Die Heilung eines Mannes am Sabbat zeigte, so wurde erklärt, wie Jesus bereit war, Regeln und Gesetze zu übergehen, um nicht gegen eigene ethische Grundsätze zu verstoßen. Und Miriam Buthmann sang mit ihrer Band „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt“.

 

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